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Forsida2_IT_GR_issue5_2016 Das Land, welches bis vor einigen Jahren noch bekannt war als “Europas bestgehütetes Geheimnis”, hat nun seine Tore für Besucher geöffnet. Was einmal als Nervenkitzel für Abenteurer

begann, ist zu einem beliebten Reiseziel geworden, und Menschen aus der ganzen Welt kommen hierher, um zu erleben, was Island so besonders macht. Natürlich haben auch ein paar Vulkanausbrüche dabei geholfen, das Land auf die Karte zu hieven.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es viele Veränderungen gegeben. Die isländische Küche kann sich nun auf internationalem Parkett sehen lassen – sie bietet Einheimischen wie Besuchern den Geschmack des Internationalen mit einem regionalen Touch.

Forsida1_IT_GR_issue5_2016Sie können auf das Meer hinausfahren und Wale treffen, alles über Seeungeheuer und merkwürdige Kreaturen und ein Land lernen, welches von einem Drachen beschützt wird – und da reden wir noch nicht von Elfen, Zwergen und dem verborgenen Volk. Flüge, Busse und Mietwagen bringen Sie in die abgelegensten Regionen, auf dem Rücken der Pferde,zu Fuss oder in umgebauten Fahrzeugen gelangen Sie in die Berge und auf Gletscher. Die Hälfte des Papageitaucherbestandes lebt auf den Westmännerinseln. Organisierte Bootstouren bringen Besucher an die Klippen, wo die Vögel nisten, und alljährlich tun sich Kinder zusammen, um in Papageitaucher-

Patrouillen verloren gegangene Jungvögel zu retten und sie am Ende des Sommers gestärkt wieder freizulassen.

Weitere Kolonien findet man an den Steilklippen von Látrabjarg in den Westfjorden, am Hornbjarg und im Naturschutzgebiet Hornstrandir. Auch in der Bucht des Breiðafjörður und auf der Insel Lundey vor der Küste Reykjavíks sind die Vögel zu finden. Für viele Besucher ist der Papageitaucher eines der Highlights ihrer Islandreise.

Einar Þ. Þorsteinsson

 
Chefredakteur und Herausgeberr

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