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ISLÄNDISCHE FISCHEREI

DIE ISLÄNDISCHE FISCHEREI – INDUSTRIE IN ZAHLEN
Die Fischerei ist eine Schlüsselindustrie in Island und
beschäftigt direkt etwa 7500 Menschen, was etwa 3,9% der
gesamten Arbeitnehmer entspricht. Der Wirtschaftszweig
erwirtschaftet direkt 8,1% des gesamten BIP, oder sogar
25% wenn man indirekte Effekte mit einbezieht. Im Jahr
2016 erwirtschaftete der Export von Meeresfrüchten 232
Mrd. ISK (1,7 Mrd. €), oder exportierten Masse auf 580 000 t.
Tiefgefrorenes hatte einen Anteil von 39% am Exportwert
von Meeres-Früchten, welche 43% der Gesamt-Exporte
Islands darstellen.


Island liegt mit 1,1% des weltweiten Fischfangs an 20. Stelle
der führenden Fischereinationen (2014). Europa ist mit ca. 70-
80% der Exportmasse der größte Abnehmer für isländische
Meeresfrüchte in den letzten Jahren, wobei das Vereinigte
Königreich seit Jahren der größte einzelne Absatzmarkt ist.
Kabeljau trägt mit ca. 43% den größten Anteil am Export.
Es gibt 1647 Fischerei-Boote in Island (2016), 747 von ihnen
haben schwere Ausrüstung und 43 von ihnen sind Trawler.

TAC 2017-2018 (HAUPTARTEN) TONNEN
Kabeljau (Gadus morhua) 257,572
Hering (Clupea harengus) 38,712
Rotbarsch (Sebastes marinus) 50,800
Schellfisch (Melanogrammus aeglefinus) 41,390
Seelachs (Pollachius virens) 60,237
Schwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides) 24,000
Leng (Molva molva) 8,598
Gestreifter Seewolf (Anarhichas lupus) 8,540