Örfirisey & Grandi

Nur wenige Orte in Reykjavík haben sich im Laufe der Jahrhunderte so dramatisch verändert wie Örfirisey. Einst war Grandi eine Insel, die durch einen bei Ebbe begehbaren Strand mit dem Festland verbunden war. Sie lag westlich von Kvosin, dem Ort, an dem die Besiedlung Islands ihren Anfang nahm. Heute ist Grandi durch umfangreiche Landgewinnung deutlich vergrößert worden, und Örfirisey bildet den westlichsten Teil des Hafens von Reykjavík. Es dient als wichtigstes Einkaufsgebiet für Lebensmittel im westlichen Teil der Stadt und ist gleichzeitig ein pulsierendes Zentrum der Fischereiindustrie – hier sind zwei große Fischereiunternehmen ansässig.
In dem Gebiet befinden sich auch die nationalen Ölreserven; es lockt Touristen mit seinen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und zahlreichen Museen an.
Örfirisey und Grandi bilden heute ein lebhaftes „Dorf“ im Herzen der Hauptstadt: eine künstlich aufgeschüttete Halbinsel mit nur einem Wohnblock und einer dünnen, aber lebhaften Bevölkerung, wo sich Touristen und Einheimische auf einer fast vollständig von Menschenhand geformten Insel mischen. Die Landgewinnung hat den Hafen sicherer und effizienter gemacht und ein aufregendes neues Viertel westlich des Stadtzentrums entstehen lassen. Die Icelandic Times unternahm einen Spaziergang durch diese Mischung aus Neu und Alt in der Hauptstadt.

Lýsi-Fabrik und Flyover Island in Grandi
Das einzige Wohngebäude in Örfirisey
Einkaufszentrum an der Grandi
Schokoladenfabrik in Örfirisey
Die Öllager des Landes befinden sich in Örfirisey.
Fischmarkt, Markthalle und mehr in Grandi
Die 1946 in Grandinn errichteten Camps
Grönländischer Trawler in Örfirisey
Das Schifffahrtsmuseum auf Grandi
Der Fotograf Sigfús Eymundsson blickt 1877 auf Skólavörðustígur hinunter, Örfirisey in der Bildmitte

Fotos & Text: Páll Stefánsson

Örfirisey : 20/01/2026 – GFX 100 II – GF 1.7/55mm