A tourist wrote a greeting in Hljómskálagarðurinn

Halb zwei, in 101

Ich habe keine feste Meinung zur Uhr. In Island geht sie immer falsch. Mittags, wenn die Sonne am höchsten steht, ist es erst halb drei. Stattdessen, wie jetzt im Dezember, ist es um die Mittagszeit hell und erst gegen drei untergegangen. Die Morgen sind dunkel, aber nachmittags haben wir viel Licht. Würden wir die Uhr umstellen, würden wir uns weiter von Europa entfernen, aber etwas näher an Nordamerika heranrücken. Das würde einen Unterschied von vier Stunden zwischen Reykjavík und Helsinki bedeuten, drei Stunden zu Stockholm, Paris und Madrid und zwei zu London und Lissabon. Wäre es nicht einfach besser, im Sommer näher an Europa zu sein? Icelandic Times / Land & Saga hat jetzt um die Wintersonnenwende herum immer wieder Probleme mit dem Licht, wenn es kaum hell ist, aber selbst dann ist es um halb drei noch hell.

Bertel Thorvaldsen (1770–1844) Selbstporträt mit der zukünftigen Göttin in Hljómskálagarðurinn
Rathaus von Reykjavik und Hallgrímskirkja
Licht und Schatten in den Büros des Parlaments
Mitglied des Parlaments im Unterhaus
Harpa beim Mittagessen
Die Kathedrale und das Parlamentsgebäude erstrahlten im Mittagslicht.
Stroh im Teich von Reykjavik
Bäume im Teich
Ein Tourist schrieb einen Gruß in Hljómskálagarðurinn

Fotos / Text: Páll Stefánsson

Reykjavík : 16/12/2025 – GFX 100 II : GF 1.7/55mm