Hnitbjörg 100 Jahre alt 

Wir kennen die Werke von Einar Jónsson (1874-1954), sie sind Teil von Reykjavíks Stadtbild und unserer Geschichte. Die Statuen von Ingólfur Arnarson auf Arnarhóll und von Jón Forseti in Austurvöllur sind die Werke von Einar Jónsson, einem der bedeutendsten Künstler des Landes. Er wurde 1874 auf dem Bauernhof Galtafell in Hrunamannahreppur geboren, studierte Bildhauerei und arbeitete von 1886 bis 1920 in Kopenhagen und Rom, bevor er zurück nach Hause kehrte. Er baute ein Studio und ein Museum oben auf Skólavörðuholt, mithilfe des Staates und einiger wohlmeinender Menschen. Das Museum öffnete vor hundert Jahren als Islands erstes Kunstmuseum. Damals war der Hügel, auf dem Hallgrímskirkja und Einar Jónssons Museum standen, nicht nur der höchste Punkt in der Stadt. Auch Reykjavíks Mülldeponie befand sich dort. Er nannte sein einzigartiges Haus Hnitbjörg, das nun ein Museum ist. Natürlich wurde das hundertjährige Bestehen heute gebührend gefeiert.

Hnitbjörg im Bau vor über hundert Jahren

Einar Jónssons Kunstmuseum

Der Blick vom Museum

Die Stufen, die zur Wohnung über dem Museum führen

Der Konferenzraum des Künstlers

Einar Jónssons Kunstmuseum

Viele Menschen kamen zum hundertjährigen Jubiläum kein Wunder, es war eine tolle Party!

Fotos und Text: Páll Stefánsson
Reykjavík 24/06/2023 : A7C, A7RV – FE 1.8/14mm GM, FE 1.2/50mm GM